Daniel Kehlmanns 'Lichtspiel' begeistert Kritik und Publikum
Daniel Kehlmann hat sich mit 'Lichtspiel' einem faszinierenden historischen Stoff gewidmet: dem Leben des österreichischen Filmregisseurs G.W. Pabst, der nach seiner Rückkehr nach Österreich im Nationalsozialismus gefangen war. Der Roman untersucht die Verstrickungen von Kunst und Macht, von Anpassung und Widerstand.
Kehlmann erzählt diese Geschichte mit der ihm eigenen Leichtigkeit und einem messerscharfen Blick für menschliche Schwächen. 'Lichtspiel' stand monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde von der Kritik einhellig gelobt. Das Feuilleton spricht von Kehlmanns bislang ambitioniertestem Werk.
Besonders bemerkenswert ist die erzählerische Struktur: Kehlmann wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven und schafft so ein kaleidoskopartiges Bild einer Epoche. Die Frage, die den Roman durchzieht, ist zeitlos: Wie weit darf ein Künstler gehen, um seine Kunst zu retten?
Das Buch gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Romanen der letzten Jahre und wird bereits als Kandidat für zahlreiche Literaturpreise gehandelt.
Quelle: Rowohlt Verlag
