Frankfurter Buchmesse 2025: KI und Nachhaltigkeit dominieren die Debatten
Die Frankfurter Buchmesse 2025 hat ihre Pforten geschlossen, und ein Thema dominierte alle anderen: Künstliche Intelligenz in der Literatur. Von der Eröffnungsrede bis zu den letzten Podiumsdiskussionen drehte sich fast alles um die Frage, wie KI das Schreiben, Verlegen und Lesen verändern wird.
Besonders kontrovers wurde diskutiert, ob KI-generierte Texte als Literatur gelten können. Autorinnen und Autoren wie Juli Zeh und Daniel Kehlmann bezogen klar Position gegen eine Gleichstellung. 'Literatur entsteht aus Erfahrung', sagte Kehlmann. 'Und Erfahrung ist etwas, das eine Maschine nicht haben kann.'
Parallel dazu war Nachhaltigkeit ein großes Thema. Mehrere Verlage stellten neue Konzepte für umweltfreundlichere Buchproduktion vor, von recyceltem Papier bis zu klimaneutralem Druck.
Die Messe verzeichnete über 200.000 Besucher und bestätigte damit ihren Rang als wichtigstes Branchentreffen der internationalen Verlagswelt.
Quelle: Frankfurter Buchmesse
