ZDF startet ins Jahr 2026 mit dem Taunuskrimi 'In ewiger Freundschaft'
Das ZDF hat das Fernsehjahr 2026 mit einem neuen Taunuskrimi eröffnet. In ewiger Freundschaft – Ein Taunuskrimi nach dem gleichnamigen Roman von Nele Neuhaus lief am Montag, 5. Januar, und Dienstag, 6. Januar 2026, jeweils um 20.15 Uhr. Laut ZDF-Pressemappe war der Zweiteiler mit zweimal 90 Minuten bereits seit dem 4. Dezember 2025 in der Mediathek abrufbar. Es ist die zehnte Verfilmung eines Neuhaus-Romans für die Reihe.
Regie führte Stefan Bühling, das Drehbuch schrieb Thorsten Näter, produziert hat W&B Television. Tim Bergmann spielt erneut Oliver von Bodenstein, Kathrin von Steinburg seine Kollegin Pia Sander; Alexander Beyer ist als Rechtsmediziner Henning Kirchhoff zu sehen, Michael Schenk als Kai Ostermann und Proschat Madani als Nicola Engel. Golo Euler und Manfred Zapatka verkörpern Carl und Henri Winterscheid.
Die Geschichte führt in die Frankfurter Verlagswelt: Eine ehemalige Lektorin des renommierten Winterscheid-Verlags wird ermordet aufgefunden. Bei den Ermittlungen stoßen Bodenstein und Sander auf eine Wand des Schweigens – die Verdächtigen gehören einer alten Studentenclique an, die ein dunkles Geheimnis hütet, verbunden mit dem rätselhaften Tod eines Verlagserben vor 30 Jahren auf einer französischen Insel.
Bei den Einschaltquoten legte der zweite Teil deutlich zu. Wie das Branchenportal DWDL am 6. Januar 2026 berichtete, sahen den ersten Teil 3,94 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 15,6 Prozent entsprach – für die Reihe, die dem ZDF früher teils mehr als sieben Millionen Zuschauer bescherte, ein vergleichsweise schwacher Wert, den DWDL auch damit erklärt, dass der Film bereits seit rund vier Wochen online abrufbar war. Teil 2 kam am Dienstagabend laut DWDL auf 4,36 Millionen Zuschauer und 18,2 Prozent Marktanteil, mehr als 400.000 mehr als am Vortag; beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil bei 4,5 Prozent. Das ZDF setzte sich damit vor das Erste, dessen Film Die Heiland 3,88 Millionen Zuschauer erreichte.
Quellen: presseportal.zdf.de, dwdl.de
