Charly Hübner verfilmt Thees Uhlmanns „Sophia, der Tod und ich“
Der Debütroman von Thees Uhlmann ist im Kino angekommen: Sophia, der Tod und ich startete am 31. August 2023 in Deutschland, einen Tag später in Österreich. Der Film ist das Spielfilm-Regiedebüt des Schauspielers Charly Hübner; das Drehbuch schrieb Lena May Graf nach Uhlmanns 2015 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenem Roman.
Die Geschichte folgt Reiner, den der Tod persönlich abholen will. Seine Ex-Freundin Sophia funkt dazwischen und nimmt ihn mit auf eine Reise zu seiner Mutter – der Tod fährt als vermeintlicher Freund mit. Dimitrij Schaad spielt Reiner, Anna Maria Mühe Sophia und Marc Hosemann den Tod; in weiteren Rollen sind Johanna Gastdorf, Lina Beckmann, Carlo Ljubek und Josef Ostendorf zu sehen. Die taz beschrieb den 98-minütigen Film in ihrer Besprechung vom 8. September 2023 als charmante Komödie, die Surreales und Alltägliches verbindet.
Produziert wurde der Film von DCM Pictures in Koproduktion mit Bucket und unter Beteiligung des ZDF, gefördert unter anderem vom Deutschen Filmförderfonds und der Filmförderungsanstalt. Seine Premiere feierte er laut Wikipedia im Juli 2023 beim Zeise Open Air in Hamburg, gefolgt von einer Vorführung beim Fünf Seen Filmfestival am 27. August 2023.
Für seine Darstellung des Todes wurde Marc Hosemann 2024 für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie beste männliche Hauptrolle nominiert und mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet. Die TV-Erstausstrahlung folgte am 26. August 2025 im ZDF, anschließend war der Film 30 Tage in der Mediathek abrufbar.
Der Roman selbst ist bei Kiepenheuer & Witsch weiterhin als Taschenbuch lieferbar; der Verlag führt ihn als Spiegel-Bestseller, der auch für die Bühne adaptiert wurde.
Quellen: de.wikipedia.org, taz.de, prisma.de, kiwi-verlag.de
