'Spaceboy': Frank Schätzing schreibt über David Bowie – und über sich selbst
Frank Schätzing verlässt mit seinem neuen Buch das Genre des Thrillers. Spaceboy. Über David Bowie. Über mich. ist am 6. November 2025 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, umfasst 400 Seiten und kostet als Hardcover 24 Euro (ISBN 978-3-462-01094-7); das E-Book ist für 19,99 Euro erhältlich.
Ausgangspunkt ist eine Musikstunde im Jahr 1969: Der zwölfjährige Schätzing hört zum ersten Mal ‚Space Oddity' – und die Begegnung mit David Bowie wird ihn nicht mehr loslassen. Von dort aus verfolgt das Buch beide Biografien parallel: die ständige Neuerfindung des Popstars und den eigenen Weg des Autors, der als Zeichner, Musiker und Performer begann, bevor er mit Romanen wie Der Schwarm zu einem der meistgelesenen deutschen Schriftsteller wurde.
Der Verlag beschreibt Spaceboy als Mischform aus Hommage an die Pop-Ikone und autobiografischer Reflexion: Es gehe darum, wie eine Künstlerfigur über Jahrzehnte die eigene Entwicklung prägen kann und was zwei Grenzgänger zwischen den Genres miteinander verbindet. Bowie, 1947 in London geboren, starb im Januar 2016. Schätzing selbst, Jahrgang 1957, wird vom Verlag als Thrillerautor, Musiker, Zeichner und Performer vorgestellt; 1995 debütierte er mit dem Mittelalterkrimi Tod und Teufel als Romanautor – eine Doppelbegabung zwischen Musik und Text, die das Buch immer wieder zu Bowies eigenen Grenzgängen in Beziehung setzt.
Für Schätzing ist es nach dem Klimabuch Was, wenn wir einfach die Welt retten? (2021) erneut ein Sachbuch – diesmal mit deutlich persönlicherem Zuschnitt. Sein bislang letzter Roman Helden war im Oktober 2024 ebenfalls bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Laut Verlag sind Schätzings Bücher in 27 Sprachen übersetzt.
Quellen: kiwi-verlag.de
