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Cornelia Funke: 'Emma glaubt nicht an Feen' ist erschienen und eröffnet eine neue Kinderbuchreihe

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Cornelia Funke: 'Emma glaubt nicht an Feen' erschienen
Löwenzahn, Distel und Glockenblume: Die Saat-Feen aus 'Emma glaubt nicht an Feen'. Foto: Lauma Bre, StockSnap (CC0).

Seit dem 8. September 2026 liegt ein neues Kinderbuch von Cornelia Funke im Handel: Emma glaubt nicht an Feen, erschienen im Insel Verlag mit Illustrationen von Elias Linnekuhl. Die gebundene Ausgabe hat 192 Seiten und kostet 18 Euro (ISBN 978-3-458-64620-4), das E-Book 15,99 Euro. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 7 Jahren und kündigt es als Auftakt einer neuen Reihe an. Auf der Verlagsseite trägt der Titel schon das Bestseller-Etikett; eine weitere Auflage ist dort für den 23. September angekündigt.

Die Heldin ist elf Jahre alt und findet Schule anstrengend. Emma ist lieber draußen, erforscht Pflanzen, rettet Schnecken und beobachtet Tiere im verwilderten Park nebenan. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem merkwürdigen Insekt in ein Brombeerdickicht und findet sich auf einer blühenden Lichtung wieder, geschrumpft auf die Größe einer Maus. Die Feen, die dort leben, sind alles andere als erfreut über den menschlichen Besuch und wollen das Mädchen den Füchsen überlassen. Nur drei von ihnen, die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee, helfen Emma heimlich auf dem Weg nach Hause und bringen ihr bei, mit Tieren und Pflanzen zu sprechen. Dabei zeigt sich, dass nicht nur Emma in Gefahr ist, sondern auch das geheime Land der Feen selbst.

Das passt zu dem, was der Verlag als Ziel von Funkes Arbeit beschreibt: mit Geschichten und Bildern Neugier auf all das zu wecken, was in dieser Welt nicht menschengemacht ist. Der Kunstgriff des Schrumpfens dient genau diesem Zweck. Wer nur so groß ist wie eine Maus, sieht Käfer, Vögel und Pflanzen aus einer völlig anderen Perspektive.

Zum Erscheinen ist die Autorin, die in Volterra in der Toskana lebt, im Norden unterwegs. Die ersten Termine im Günter Grass-Haus in Lübeck (10. September) und in der LindenLounge in Linau (11. September, ausverkauft) sind bereits gelaufen. Es folgen Lüneburg am 19. September (Veranstalter Lünebuch), das Audimax der Leibniz Universität Hannover am 21. September um 16 Uhr (Literarischer Salon, Moderation Mariel Reichard) und das St. Pauli Theater in Hamburg am 23. September um 15 Uhr, dort gemeinsam mit dem Illustrator Elias Linnekuhl im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals. Am 9. Oktober stellt Funke das Buch in Frankfurt am Main im Gespräch mit Kathrin Hörnlein vor, Veranstalter ist DIE ZEIT.

Mit Emma glaubt nicht an Feen setzt Funke nach dem illustrierten Essay Nachtfalter (Insel-Bücherei, 2025) die Zusammenarbeit mit dem Insel Verlag fort und kehrt zugleich zu dem zurück, womit ihre Karriere begann: zu Geschichten für jüngere Leser, die Fantastisches mit einem genauen Blick auf die Natur verbinden. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie 2020 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Wie viele Bände die neue Reihe umfassen soll, hat der Verlag noch nicht mitgeteilt.

Quellen: suhrkamp.de (Buchseite), suhrkamp.de (Termine), hl-live.de, herzogtum-direkt.de, st-pauli-theater.de

Neuerscheinung Jugendbuch Fantasy

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