Kultusministerkonferenz empfiehlt 'Erebos' als Schullektüre für Medienkompetenz
Die Kultusministerkonferenz hat Ursula Poznanskis 'Erebos' offiziell als empfohlene Schullektüre zum Thema Medienkompetenz aufgenommen. Der 2010 erschienene Roman, in dem ein mysteriöses Computerspiel die Kontrolle über seine Spieler übernimmt, gilt als ideal, um mit Jugendlichen über digitale Abhängigkeit und Manipulation zu sprechen.
Poznanski zeigte sich geehrt von der Empfehlung. 'Als ich ,Erebos' geschrieben habe, war das Thema Medienkompetenz noch nicht so präsent wie heute', sagte sie. 'Dass das Buch nach all den Jahren immer noch aktuell ist, zeigt, wie wenig sich in manchen Bereichen verändert hat – oder wie viel schlechter es geworden ist.'
Lehrer berichten von positiven Erfahrungen im Unterricht. Die Schüler würden sich leicht mit den Protagonisten identifizieren und die Parallelen zu ihrem eigenen Medienkonsum erkennen. 'Das Buch öffnet Türen für Gespräche, die sonst schwer zu führen wären', berichtet ein Lehrer aus Bayern.
Die Empfehlung dürfte den Absatz des ohnehin erfolgreichen Buches weiter ankurbeln.
Quelle: Kultusministerkonferenz
